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WDR-Interview zum Thema „Rausch und Literatur“

Hier ein aktuelles Interview mit dem WDR zum Thema „Rausch und Literatur“. In dem Beitrag geht es auch um das Acephale (inklusive Gastauftritt von Dima) und die Frage, welcher Kneipenroman der Beste ist.

A boy named Inge

A BOY NAMED INGE ist eine Sammlung kleiner Geschichten von Inge, einer ebenso realen wie literarischen Figur des Kölner Autors Sebastian Ingenhoff. Das Büchlein besteht aus autofiktionaler Miniprosa, rabulistischer Lyrik und Kleinstadtadaptionen bekannter Filme, Serien und Bücher. Die titelgebende Hauptfigur ist ebenso tollkühn wie fettnäpfchenaffin und trifft auf bekannte Persönlichkeiten wie Jean-Luc Godard, Rihanna, Leonardo di Caprio, Elon Musk oder den dichtenden Busfahrer aus Paterson. Aber auch Romanfiguren wie Hermann Melvilles Bartleby oder der babylonisch verwirrte Flaneur aus Paul Austers Stadt aus Glas haben Gastauftritte in Inges kurioser Welt. Eine Welt, in der die martialischen Männer aus Fight Club weich werden wie Hoppelhäschen und Inge am Ende sogar König von England ist, und das nur mithilfe eines MDMA-Beutels. 

56 Seiten

Broschur mit Siebdruck

978-3-946770-94-7

9,80 EUR [D], CHF 10,50

Erschienen April 2022 via Strzelecki Books

Walter Serner Preis 2021

Die Kurzgeschichte „Der in Rihannas Instastory geteilt wurde“ ist mit dem Walter Serner Preis 2021 ausgezeichnet worden. Hier das Video der Preisverleihung am 01.12.21 im Literaturhaus Berlin:

Ghosting

Der Roman Ghosting ist Frühjahr 2021 im Ventil Verlag erschienen.

Ein literarischer Trip durch die Welt von R&B, HipHop und Hauntology

R&B-Superstar Solana ist mit ihrem Album »Multiverse« auf Welttournee, die sie von Japan über die USA nach Europa führt. Während sie mit Symptomen einer aus den Fugen geratenen Welt konfrontiert wird, laufen die Dinge auch privat aus dem Ruder. Ihr schwerkranker Vater muss in einem New Yorker Krankenhaus notoperiert werden. Trotz eines Unwetters will sie zurück in die USA. Das Flugzeug stürzt in Grönland ab. Solana strandet in der Wildnis und trifft auf den fünfzehnjährigen Ausreißer Alfie. Sie merkt schnell, dass mit Alfie etwas nicht stimmt. Offenbar glaubt er, mit der Geisterwelt kommunizieren zu können …

»Ghosting lesen ist, wie einem Freund zuzuhören, der einem eine richtig gute Geschichte bei Bier und schöner Musik erzählt. Er schweift dabei ab, kommt ins Schwärmen, hat die lustigsten Anekdoten, und dazwischen wird es richtig verrückt. Man will noch lange nicht ins Bett.«
Paula Irmschler

Für das Kaput Mag habe ich ein exklusives Interview mit meiner Romanfigur Solana geführt, das man hier lesen kann.

Hier ein Beitrag zu Ghosting im Podcast „Das Buch zur Woche“ des Diffus Mag inklusive kleiner Mini-Lesung.

Hier das Video zur Lesung bei „Literatur zur Zeit“ im Kölner King Georg

Pressestimmen:

„Sebastian Ingenhoff hat einen exorbitant unterhaltsamen Roman geschrieben, dessen einziger Makel darin besteht, viel zu kurz geraten zu sein. Ghosting wirkt wie die perfekte Unterhaltungslektüre, weil Sebastian Ingenhoff das Handwerk des Erzählens meisterhaft beherrscht. Er erschafft plastische, nachvollziehbare Charaktere, deren Schicksale einen packen und nicht mehr loslassen.“ (laut.de)

„Und ebenso wie die herausragenden Tracks des R&B, dieser zeitgenössischen Weltmusik, den allerhöchsten Produktionsaufwand betreiben, um am Ende vollständig zeitlos und wie vom Himmel gefallen zu tönen, so zurrt auch Ingenhoff Dialogwitz, Dramaturgie, fein abgestimmte Alltagssprache und literarische Einsprengsel, intertextuelle Schweinereien, diverse Zeitebenen, Comics, Revolutionsgeschichte, Luminiszenz der Tiefsee und Großstadt und … ach, es ist die reine Freude. (…) Bitte Ruhm und Preise über Werk und Autor ausschütten.“
(Buch des Monats in Konkret 6/21)

„Ghosting ist also auch eine Geistergeschichte. Klingt alles in allem sehr verschroben? Absolut! Doch gerade deshalb erschafft das Buch ein sehr gegenwärtiges und empathisches Bild der Welt im Hier und Jetzt.“
(Schweizer Wochenzeitung WoZ)

„Ghosting ist ein Pop-Roman, in dem nicht die charakterliche Entwicklung und Glaubwürdigkeit der Figuren im Vordergrund steht, sondern ihre Fähigkeit als Projektionsfläche für Dinge, die größer sind als wir selbst. Und da ist besonders Solana perfekt geeignet: R&B-Sängerin mit protofeministische Haltung, Tochter eines nicaraguanischen Sandinisten-Pärchens und trotz ihres Superstar-Status nahbar und solidarisch. (…) Ghosting ist daher vor allem ein Roman über eine Utopie, die es eigentlich nicht mehr gibt: von einem Pop, der Menschen zu solidarischem Handeln ermächtigt.“
(Stadtrevue)

„Ein Pop-Roman, der die Dinge angenehm im Unklaren lässt.“
(4 von 5 Sternen in Musikexpress)

„Sebastian Ingenhoff schickt seine Romanfigur auf eine ziemlich abenteuerliche Reise.“ (Deutschlandfunk Corso)
 

„So zärtlich versponnen war Popliteratur seit William Burroughs nicht mehr.“
(Kaput Mag)