Belletristisches

Die Novelle Rubikon über drei achtjährige Poststrukturalisten ist 2006 im Ventil Verlag erschienen. Diverse Kurzgeschichten sind in Buchanthologien, Fanzines und halbseidenen Blättern veröffentlicht worden.


Derzeit Arbeit an neuem Romanprojekt, welches 2017 mit dem Atelier NRW- Stipendium des LCB (Literarisches Colloquium Berlin) ausgezeichnet wurde. Ein Kapitel des Romans wurde bereits im Rahmen der Veranstaltung 420. Loveletters To Rihanna präsentiert und ist im Herbst 2017 in der Bochumer Literaturzeitschrift Fusznote erschienen. Mehr Infos zum Roman bald.

 

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Rubikon in der Presse (Auswahl):

In Ingenhoffs kindlichem Universum ist das Tragische mit dem Komischen verbunden, das Leben der drei kuriosen Charaktere erscheint wie eine nicht enden wollende Sisyphosarbeit – und der Gegner lauert überall. (…) Um die Revolte geht es hauptsächlich in dieser schönen Geschichte des jungen Kölner Debütanten. (taz)

Gekonnt verschränkt Ingenhoff Kindersprache mit poststrukturalistischen Neologismen im Geiste Deleuzes, kombiniert Elemente aus Enid Blytons Die Fünf Freunde mit Paul Austers narrativen Verwirrspielen. Ein gelungenes Debüt! (Tageblatt Luxemburg)

Sebastian Ingenhoff schreibt mit 28 noch immer so gesucht verzweifelt wie andere nur für die Abi-Zeitung und berauscht sich dabei in einer Art Schreibtherapie an den eigenen Sätzen und Bildern. (In München)

Die Helden in Ingenhoffs Debüt erinnern bisweilen an Charlie Brown und seine Peanuts, die altklug durchs Leben stapfen und Erwachsenenprobleme ausdiskutieren. Ein Kinderbuch, das keines ist – und das einen zum Lachen und Staunen bringt. (Cultur Mag)

Redaktionstipp Kinderbuch des Jahres 2006 (Dietmar Dath, FAZ)

Ein Parforceritt durch verschiedenste Facetten poststrukturalistisch inspirierter Alltags- und Dissidenzstrategien: Zeichenpolitik, subversive Sprachspiele, symbolischer Terror. (Junge Welt)

Voller Witz und postmodernem Anspielungsreichtum schildert Sebastian Ingenhoff den Befreiungskampf seiner Protagonisten gegen Fleischesser, Schule und Dorf-Kleingeist. Quasi jeder ›Satz ein Knaller‹, so wie es sich auch die drei tapsigen Poststrukturalisten für ihr weiteres Leben vorgenommen haben. (Arno Raffainer, readme.cc)

Kapitalismus macht krank, aber auch erfinderisch, und so gelingt der Durchbruch in das tausendunderste Hochplateu on the other side – und die kleinste Literatur hat drei neue blutjunge Helden. (Thomas Edlinger, The Gap)

Der Text findet eine polemische Jugendsprache, die in keinem Moment ins Regressive kippt. Das Ergebnis treibt seinen Lesern hysterische Lachanfälle ins Gesicht. (Sven Opitz, intro)

Rubikon ist nicht nur mit Abenteuern wie einem Buttersäureattentat auf einen Fast-Food-Dealer gespickt, sondern vor allem eins: Ein bemerkenswert kluges Buch! (Life Style)